Allgemeine Geschäftsbedingungen
Stand: August 2026. Diese Bedingungen gelten für die künftige Nutzung der Anwendung. Solange sich LehrkraftPro in der Entwicklung befindet, kommt über die Warteliste kein Vertrag zustande.
§ 1 Geltungsbereich und Anbieter
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge über die Nutzung der Software LehrkraftPro zwischen LehrkraftPro, Inhaber Enis Ay (nachfolgend „Anbieter“) und der Nutzerin oder dem Nutzer (nachfolgend „Kundin“ oder „Kunde“).
Die Eintragung in die Warteliste begründet kein Vertragsverhältnis und keinen Anspruch auf Bereitstellung der Software.
§ 2 Leistungsgegenstand
Der Anbieter stellt LehrkraftPro als webbasierte Software zur Verfügung. Der Funktionsumfang ergibt sich aus der zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültigen Leistungsbeschreibung auf der Website.
LehrkraftPro ist ein persönliches Arbeitsmittel für einzelne Lehrkräfte und ausdrücklich keine Schulverwaltungssoftware. Der Anbieter wird nicht Auftragsverarbeiter einer Schule.
Der Anbieter entwickelt die Software fortlaufend weiter. Einzelne Funktionen können sich ändern, sofern der vertraglich geschuldete Gesamtcharakter der Leistung erhalten bleibt.
§ 3 Vertragsschluss und Testphase
Der Vertrag kommt mit der Registrierung und der Bestätigung durch den Anbieter zustande. Eine kostenlose Testphase endet automatisch; ein kostenpflichtiges Abonnement entsteht ausschließlich durch eine ausdrückliche Bestellung.
§ 4 Preise und Zahlung
Es gelten die zum Zeitpunkt der Bestellung auf der Website angegebenen Preise. Alle Preise sind Bruttopreise und enthalten die gesetzliche Umsatzsteuer.
Die Abrechnung erfolgt im Voraus, im Monatsabo monatlich, im Jahresabo einmal jährlich. Die Zahlungsabwicklung übernimmt ein Zahlungsdienstleister. Rechnungen werden elektronisch im Kundenkonto bereitgestellt.
§ 5 Laufzeit und Kündigung
Der Vertrag läuft je nach gewähltem Modell einen Monat oder ein Jahr und verlängert sich jeweils um dieselbe Dauer, sofern er nicht bis zum Ende der laufenden Periode gekündigt wird.
Die Kündigung ist jederzeit im Kundenkonto möglich. Nach einer Kündigung bleibt der Zugriff bis zum Ende der bereits bezahlten Laufzeit vollständig bestehen.
Nach Vertragsende stehen die Daten für 90 Tage zum Export bereit und werden anschließend gelöscht.
§ 6 Widerrufsrecht für Verbraucher
Verbraucherinnen und Verbrauchern steht ein gesetzliches Widerrufsrecht von 14 Tagen zu. Eine vollständige Widerrufsbelehrung nebst Muster-Widerrufsformular wird vor Abgabe der Bestellung bereitgestellt.
§ 7 Pflichten der Kundin oder des Kunden
Zugangsdaten sind geheim zu halten und vor dem Zugriff Dritter zu schützen. Für die Rechtmäßigkeit der eingestellten Inhalte ist die Kundin oder der Kunde verantwortlich.
Werden personenbezogene Daten Dritter — insbesondere von Schülerinnen und Schülern — verarbeitet, ist die Kundin oder der Kunde für die Zulässigkeit dieser Verarbeitung verantwortlich und hat die jeweils geltenden schul- und datenschutzrechtlichen Vorgaben des Bundeslandes zu beachten.
§ 8 Verfügbarkeit
Der Anbieter strebt eine möglichst hohe Verfügbarkeit an. Hiervon ausgenommen sind Zeiten planmäßiger Wartung sowie Störungen, die außerhalb des Einflussbereichs des Anbieters liegen.
§ 9 Haftung
Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit. Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten und der Höhe nach begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden.
Der Kundin oder dem Kunden wird empfohlen, wichtige Daten regelmäßig über die bereitgestellte Exportfunktion zusätzlich zu sichern.
§ 10 Änderungen dieser Bedingungen
Änderungen werden mindestens sechs Wochen vor Inkrafttreten in Textform mitgeteilt. Widerspricht die Kundin oder der Kunde nicht innerhalb dieser Frist, gelten die Änderungen als angenommen. Auf diese Wirkung wird in der Mitteilung gesondert hingewiesen. Im Fall des Widerspruchs besteht ein Sonderkündigungsrecht.
§ 11 Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Zwingende Verbraucherschutzvorschriften des Staates, in dem die Kundin oder der Kunde den gewöhnlichen Aufenthalt hat, bleiben unberührt.
Sollte eine Bestimmung unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.